Korrekte Kassenbuchführung

Die OFD Karlsruhe hat in einem aktuellen Merkblatt die wichtigsten Regeln für eine korrekte Kassenbuchführung zusammengefasst. Dabei werden aktuelle Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten bei elektronischen Registrier- bzw. PC-Kassen erläutert. Auch auf die Zulässigkeit offener Ladenkassen wird eingegangen. Seit Anfang des Jahres besteht für Finanzämter zudem die Möglichkeit einer unangekündigten Kassennachschau. Nachfolgend haben wir die für die Praxis wichtigsten Aussagen der OFD Karlsruhe zusammengefasst.

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Aktuelles zum Arbeitszimmer

Ist es maßgeblich für die Anerkennung eines Arbeitszimmers, in welchem Umfang dieses tatsächlich genutzt wird? Eigentlich nicht, entschied aktuell das FG Rheinland-Pfalz. Der Fall betraf den „Klassiker“ eines Arbeitszimmers von Eheleuten im Familienheim für die Arbeiten im Zusammenhang mit einer (gewerblichen) Photovoltaikanlage. Auch wenn also aus die mit dem Gewerbebetrieb „PV-Anlage“ zusammenhängenden Aufwendungen überschaubar sind und bei einer Jahresbetrachtung zeitlich kaum ins Gewicht fallen, kommt ein Abzug der mit dem hierfür vorgehaltenen Arbeitszimmer in Betracht. Aber:...

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Praxishinweise zur DSGVO - Erste Hilfe in sechs Schritten

Zum 25.05.2018 tritt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Bei Nichtbeachtung drohen hohe Bußgelder für Ihr Unternehmen. Es ist zu erwarten, dass sowohl die Prüfungsdichte als auch die Sanktionshäufigkeit von Seiten der Aufsichtsbehörden stark zunehmen. Im folgenden Beitrag geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über das seit dem 25.05.2018 verbindlich geltende Datenschutzrecht für Ihr Unternehmen. Unter Punkt 2 zeigen wir Ihnen z. B., welche praktischen Schritte am wichtigsten sind, um nicht gleich von den Aufsichtsbehörden sanktioniert zu werden.

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BFH lässt Kosten für Geburtstagsfeier ausnahmsweise zum steuerlichen Abzug zu?

Entscheidung des BFH | Grundsätzlich sind die Aufwendungen für eine Geburtstagsfeier in nicht nur untergeordnetem Maß privat veranlasst und damit steuerlich nicht berücksichtigungsfähig. In einem aktuellen Urteil vom 10.11.2016 hat der BFH jedoch entschieden, dass dies nicht immer so sein muss. Vielmehr können Aufwendungen für die Geburtstagsfeier eines Arbeitnehmers ausnahmsweise ganz oder teilweise beruflich veranlasst und damit als Werbungskosten abziehbar sein.

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Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung: Abschreibung Einbauküche

Wird eine Wohnung samt Einbauküche vermietet, so kann der Vermieter die Kosten für die Anschaffung der Einbauküche steuerlich nur im Wege der Abschreibung geltend machen. Die Aufwendungen sind daher grundsätzlich auf die typisierte Nutzungsdauer von zehn Jahren zu verteilen. Zu den Kosten für eine Einbauküche gehören nach einem Urteil des BFH vom 03.08.2016 auch die Aufwendungen für die Spüle, den Herd und andere Elektrogeräte (Kühlschrank, Dunstabzug usw.).

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Arbeitnehmer: Zuzahlung Firmenwagen

Arbeitnehmer, die einen Firmenwagen auch zur privaten Nutzung überlassen bekommen, müssen häufig Zuzahlungen an den Arbeitgeber leisten. Diese können entweder pauschal bemessen sein (z. B. 1% vom Brutto-Listenpreis, fixer Geldbetrag) oder auch nur einzelne bzw. individuelle Kosten betreffen (z. B. Tankkosten). Bisher erkennt die Finanzverwaltung nur bei pauschalen Zuzahlungen an, dass diese den geldwerten Vorteil mindern, den der Arbeitnehmer zu versteuern hat. Dieser Rechtsauffassung widersprach der BFH in zwei aktuellen Urteilen vom 30.11.2016.

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Neue Pauschbeträge zu Auslandsdienstreisen ab 01.01.2017

Begibt sich ein Arbeitnehmer auf eine mehr als achtstündige Dienstreise (auswärtige berufliche Tätigkeit), so kann er hierfür sog. Verpflegungsmehraufwendungen in pauschaler Höhe steuerlich geltend machen. Bei einer Inlandsdienstreise betragen die Pauschbeträge 24 € für jeden vollen Kalendertag der Reise (und 12 € für den An- bzw. Abreisetag), sowie 12 € für eintägige Dienstreisen, die mindestens acht Stunden dauern.

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Erbschaftsteuerreform ein Update

Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil vom 17. Dezember 2014, 1 BvL 21/12, zum Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) Stellung genommen. Insbesondere die Verschonungsregelungen seien danach nicht mit dem Gleichheitsgebot des Art. 3 Grundgesetz vereinbar. Allerdings räumte das BVerfG dem Gesetzgeber eine Frist für eine Neuregelung bis zum 30. Juni 2016 ein. Diese Frist ist nunmehr ohne eine entsprechende Neuregelung verstrichen – was ist passiert?

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Häusliches Arbeitszimmer

Ein häusliches Arbeitszimmer rechtfertigt nicht Berücksichtigung der Aufwendungen für Nebenräume. Mit aktuellem Urteil hat der BFH entschieden: Bei einem steuerrechtlich anzuerkennenden Arbeitszimmer sind nur die unmittelbar auf das Arbeitszimmer entfallenden Kosten steuerlich absetzbar. Aufwendungen für Nebenräume (Küche,Bad und Flur), die in die häusliche Sphäre eingebunden sind und zu einem nicht unerheblichen Teil privat genutzt werden, sind auch nicht anteilig als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abziehbar.

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Mehr Raum für neue Herausforderungen

Nach über 20 Jahren in unseren Büros in der Hilpoltsteiner Straße in Holzkirchen verlegte die Steuerkanzlei Monika Winter ihren Firmensitz nach Oberlaindern. Die neuen, modernen Räumlichkeiten bieten viel Platz für die wachsenden Aufgaben und die Zukunft unserer Steuerkanzlei.

 

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Modernisierung des Besteuerungsverfahrens

Die Bundesregierung plant, das Besteuerungsverfahren zu vereinfachen, und hat am 9.12.2015 den Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens (StModernG) beschlossen. Mit diesem Gesetzesvorhaben soll das „elektronische Zeitalter“ auch bei den Finanzämtern Einzug halten: Von der Steuererklärung über den Steuerbescheid bis hin zu einem möglichen Rechtsbehelf soll eine vollständige – allerdings nicht verpflichtende – Möglichkeit der elektronischen Abwicklung geschaffen werden. Folgende Eckpunkte sind geplant:

 

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Aufstockung Investitionsabzugsbetrag zulässig

Kleinere und mittlere Betriebe können für künftige Investitionen in bewegliches Anlagevermögen (Maschinen, Geschäftseinrichtung o.ä.) einen gewinnmindernden Investitionsabzugsbetrag (IAB) i.H. von 40 % der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, maximal 200.000 € pro Betrieb, bilden, soweit diese gewisse betriebliche Größenmerkmale nicht überschreiten. Wird die Investition nicht innerhalb von drei Jahren durchgeführt, wird der Investitionsabzugsbetrag rückwirkend wieder aufgelöst. 

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